Der Entourage Effekt

Die Cannabispflanze enthält neben CBD über 110 weitere Phytocannabinoide. Sie zeigen zum Teil ähnliche Wirkungen. Studien haben gezeigt, dass die Behandlungen vieler Erkrankungen besser waren, wenn mehrere Phytocannabinoide gleichzeitig eingesetzt wurden. In der Cannabispflanze sind neben Phytocannabinoiden auch Terpene enthalten. Terpene sind chemische Verbindungen in Pflanzen und Tieren, die als wichtige Botenstoffe fungieren. Terpene haben ebenfalls therapeutische Wirkungen gezeigt und könnten die Wirkungen der Phytocannabinoide womöglich verbessern, indem sie zum Beispiel die Aufnahme von CBD begünstigen, eventuelle Nebenwirkungen abschwächen, die Verfügbarkeit im Körper regulieren, einzelne Wirkungsmechanismen verstärken oder bakterielle Schutzmechanismen überwinden. Die Interaktion dieser Pflanzenstoffe und die daraus resultierenden Wirkungsweisen werden als Entourage-Effekt bezeichnet.

Terpene

Terpene/Terpenoide sind natürliche Verbindungen, die in jeder Pflanze vorkommen. Sie besitzen eine gemeinsame chemische Grundstruktur. Terpene sind zum Beispiel Hauptbestandteil des Pflanzenharz aber auch in Blüten sind diese hoch konzentriert enthalten. Ihr Aroma lockt Insekten zur Bestäubung an. Gleichzeitig werden die Pflanzen durch die Terpene vor Schädlingen geschützt, sie wirken sozusagen als natürliches Insektizid. Wenn es wärmer wird, setzen Bäume mehr Terpene frei und schaffen es damit tatsächlich Wolken zu produzieren. Der natürliche Sonnenschirm des Waldes wirkt sich so regulativ auf die Temperatur aus. Die Vielzahl der wohltuenden Effekte der Terpene ist verblüffend. Von dem durch Terpene entfaltetem Geruch, macht man beispielsweise in der Aromatherapie gebrauch. Sie können außerdem die Ausbreitung von Bakterien verhindern.  Besonders effektiv wirken Terpene, wenn man sie oral oder über die Haut aufnimmt. Aus dem Grund, dass Terpene sowohl in ätherische Ölen, als auch in der Cannabispflanze enthalten sind, eignen sich diese Bestandteile hervorragend für unsere wohltuenden Öle und Körperpflegeprodukte.

Das Endocannabinoide System

Anfänglich haben Wissenschaftler die Struktur von CBD und weiteren Cannabinoiden genauer untersucht. Als ihnen bewusst wurde, dass diese für die speziellen Wirkungsweisen von Cannabis verantwortlich sind, enträtselten sie das Phänomen der Wirkung von CBD. Im Rahmen dieser Studien entdeckten sie im menschlichen Organismus das Endocannabinoide System. Dieses System übernimmt im Organismus des Menschen die Aufgabe der Steuerung verschiedener Körperabläufe. Demnach übt es einen entscheidenden Einfluss auf die Entstehung unterschiedlicher Ängste, auf die Leistung des Immunsystems, die Regulierung von Körpertemperatur, Appetit, Schlaf, Stimmungslage und Wahrnehmung von Schmerzen aus. Neben der Beeinflussung durch Cannabinoide kann unser Körper eigenständig Endocannabinoide bilden. Diese beeinflussen das System ebenfalls. Professor Allyn Howlett erläuterte erstmals 1987 das Prinzip der Funktion von Cannabinoiden. Laut Howlett seien die körpereigenen Rezeptoren für diese Wirkungen verantwortlich. Zwei der bekanntesten Rezeptoren des menschlichen Organismus sind der Rezeptor 1 (CB1) sowie der Rezeptor 2 (CB2).

Die gesetzliche Beschränkung von unter 0,2% THC-Gehalt, laut EU Vorschrift, werden kontrolliert und eingehalten. All unsere Produkte sind in Deutschland legal erhältlich.

CBD gegen Corona? Forscher raten zu CBD bei Covid-19

Laut US-Forschern könne es sich lohnen, CBD bei der Behandlung von Covid-19 einzusetzen.

Die Wirkstoffe von Cannabis wiesen einige Eigenschaften auf, die CBD als therapiebegleitendes Mittel bei einer Covid-19-Infektion zur Option mache.

So habe Cannabidiol in früheren Studien stark entzündungshemmende Eigenschaften gezeigt. Der Wirkstoff reduziere nicht nur sogenannte entzündungsfördernde Zytokine, sondern erhöhe auch die Produktion von Interferonen. Diese Signalproteine aktivieren Immunzellen und verhindern so die Vermehrung von Viren. Die Autoren verwiesen unter anderem auf eine Asthma-Tierstudie, in der CBD die Entzündung der Atemwege reduzierte und die Lungenfibrose milderte. Bei einer Lungenfibrose wird das Lungengewebe geschädigt und vernarbt, was die Atmung erschwert. Auch Covid-19 kann zu schwerer Lungenfibrose führen. In den USA komme der Stoff bereits bei Kindern mit schwerer Epilepsie zum Einsatz. Die Ergebnisse der Studien deuteten darauf hin, dass es möglich sei, die Sars-CoV-2-induzierte Lungenentzündung und einen schweren Krankheitsverlauf zu verringern.

Ein weiterer möglicherer Effekt sei, dass Cannabidiol Ängste verringere: „Die vielen Unsicherheiten, die mit der Covid-19-Pandemie verbunden sind, wie beispielsweise die Entwicklung der Wirtschaft, möglicher Jobverlust und Isolierung, können Depressionen, Angst und Besorgnis schüren.“ Auch die Entzündung im Körper bei einer Covid-19 Erkrankung könne Angstzustände auslösen. CBD habe sich als sehr vielversprechend bei der Behandlung von Ängsten erwiesen und könne dazu beitragen, den Stress zu reduzieren.

 

Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7187842/